Vorletzter Tag – Rückreise Slovenien München

Zuerst geht noch alles gut, Von Ljubljana geht es zügig in die Berge und bis Klagenfurt begleitet uns das sonnig heiße Wetter.

Dann aber, auf dem Weg zum Sölkpass, zieht es oben gewaltig zu und nur knapp kommen wir trocken über den Pass.

Da braut sich was zusammen
Vor dem Sölkpass
Man sollte hier keine Schilder aufstellen…
Genau! Bei der Hitze immer ordentlich viel Wasser trinken.

Schließlich bleiben wir doch im Regen stecken und verzichten auf die Weiterfahrt, denn Pässe machen im Regen wenig Spaß!

Wir übernachten also in Liezens und buchen das einzige halbwegs bezahlbare Hotel weit und breit (ca 100€ pro Zimmer). Es entpuppt sich als super anonymes Self-Service Hotel und das Resto hat samstags nur bis Mittag geöffnet?!? Da alles in einem grässlichen Shopping-/Industriegebiet liegt wirkt es noch deprimierender… was für ein Kontrast zu den Optionen auf dem Balkan. Nun ja, so ist eben Heimreise…

Von Bihač nach Ljubljana – heute mal nur kleine und kleinste Straßen

Heute Abfahrt von unserem wunderbar postsozialistischen Hotel „Park“ (!) in Bihač.

Die Mopeds haben Ruh
Das Tito-war-mal-hier-Hotel „Park“ in Bihać …
…und hier hat er gefrühstückt!

Aber keine Klage: das Hotel ist funktional voll in Schuss und kostet 36 € pro Zimmer/Nacht.

Sehenswert in Bihač: …nicht so sehr viel. Aber es hat eine Mosche, die laut Google und auch offensichtlich aus einer Kirche entstanden ist.

Kirchenschiff mit Minaret

Bislang haben wir an den meisten Tagen ziemlich viel Strecke gemacht. Das muss man, wenn man – wie wir – eine größere Region bereisen will. Mit der Zeit wird es aber auch öde, immer über schnelle und große Landstraßen zu pesen.

Harald hat in seiner Calimoto Tour-Datenbank eine passende Tour gefunden und die hat sich als wahres Schätzchen entpuppt: viele sehr tolle kleine Straßen abseits der Trampelpfade und heute mal ein Schnitt, der schon eher Touren-typisch ist: 250 Km in 6 h reiner Fahrtzeit, Durchschnittsgeschwindigkeit 47,9 Km/h.

Ich werde beizeiten hier bessere (zoombare) Karten bereitstellen.

Zu Mittag noch ein Kuriosum: wir machen spontan Rast an einer Kreuzung direkt an der Kroatisch/Slovenischen Grenze. Viel Auswahl ist hier nicht…

Der Wirt in der einsamen Gaststätte wirkt schnell etwas „verschroben“. Eine Karte hat er nicht, und viel Auswahl auch nicht, trotzdem merkt man: das hier ist keine Landstraßen-Frittenbude, also ordern wir jeweils die angebotene Gulasch- und die Steinpilzsuppe(!).

Als das Essen kommt, sind beide Suppen absolut vorzüglich und wir staunen nicht schlecht. Als wir fertig sind, rückt der Wirt mit einer Riesenplatte Wildfleisch an, die wir weder bestellt haben, noch jetzt am Mittag unterwegs verkraften könnten. Wir winken ab, er zuckt mit den Schultern: „Dann eben nicht, selber schuld…“ Unter anderen Umständen hätte ich mir nach den vorzüglichen Suppen auch den Wildbraten gegönnt.

Am Ende bringen uns vorzügliche Bergstraßen so nah an Ljubljana heran, dass ich mich (8 Km vor L.) schon frage, ob wir überhaupt richtig sind?!? Aber alles passt und wenige Minuten später kommt das Ortsschild…

Mit Slovenien und Ljubljana kommen aber nach einigen Tagen frappierendem super-Budget-Life in Montenegro und Bosnien-Herzegowina auch wieder anspruchsvollere Preise – wir nähern uns der Heimat.

Stay tuned

Donnerstag, oder?

Man fällt ein bisschen aus dem Kalender, wenn man so eine intensive Tour macht…

Der Abschied in Sarajevo fiel fast ein wenig schwer, denn unser 2-Nächte-Hotel dort war wirklich extrem angenehm: klein, familiär, unschlagbar günstig, sehr modern und ansprechend renoviert, sehr gemütlich und absolut liebenswerte Leute! Es ist das wärmstens empfohlene Hotel Nova Bentbaša, wenige Schritte vom östlichen Ende der alten Altstadt, direkt am Fluss.

Heute sind wir dann von Sarajevo via Jajce bis Bihac gefahren. Die wirklich weite (350 Km) Strecke war nur deshalb möglich, weil die letzten 100 Km auf einer extrem schnellen Landstraße (gerade, oft dreispurig und leer) gefahren sind.

Vorher ging es aber von Sarajevo nach Konjic, mit seinem riesigen, sehr grünen See.

Der häufige Blick in die weite Landschaft (bei wenig geeigneten Halteplätzen)
…sehr weite Landschaft

Der Stop in Jajce war dann recht überraschend, weil der nette alte Ort an einem See eine Art muslimischer Badeort ist, was ich so auch noch nicht gesehen habe.

Cabanas an den Wasserfällen des Badeortes

Morgen fahren wir wieder nach Kroatien hinein und voraussichtlich bis nach Ljubljana bzw. in diese Gegend. Dann wäre Rückkehr München am Samstag und Harald in der Hauptstadt am Sonntag.

Sarajevo, Bilder vom Tag

Leider aber so viele Bilder, dass die WordPress iPhone App die sehr vielen Bilder schlecht verkraftet und in die Knie geht. Ich muss also diese Diashow nachliefern.

Hier nur ein einziger Teaser:

Heute geht es weiter mit den Mopeds nach Jajce und Bihac, immer stramm nach Nordwest.

Rundgang Sarajevo

Heute war ein Tag Pause fällig. Immerhin sind wir letzten Donnerstag los und da war Harald schon einen Tag unterwegs. Jetzt also Tour-Pause in Sarajevo!

Harald hat ein Besichtigungsprogramm, ich habe ein Ruhebedürfnis, also gehen wir heute getrennte Wege. Allerdings nur bis wir uns Mittag zufällig in der Stadt treffen… Am Abend gehen wir ja eh zusammen essen und sehen uns das EM Spiel an.

Hier nun in loser Schüttung und spärlich kommentiert, Bilder aus der Stadt.

Das imposante Gebäude der Nationalbibliothek. Sie wurde im Krieg von serbischen Kräften angegriffen.
Das Innere
Heute mit EU Geldern wieder aufgebaut. Die alten Schätze sind aber unwiederbringlich verloren.
Die Stadt hat eine Menge interessanter alter Bausubstanz, mal gepflegt, mal vernachlässigt.
Alte Bausubstanz
Ein herrliches Café Pavillon am Fluss…
…dessen Karte fast nur aus Tee und Kaffee besteht.
Alte Bausubstanz…

Mit imposanter Skulptur auf dem Dach

Alte Bausubstanz mit orientalischem Einschlag
Alte Bausubstanz, nicht immer wertgeschätzt
Viel alte Kultur, Oper, Theater, Ministerien
Es hat auch Kantone hier…
Theater
Zwischen unzähligen Moscheen auch mal eine Christliche Kirche…

…oder zwei

Große Teile der Altstadt sind Einkaufs- und Flaniermeile
Und immer viel alte Bausubstanz…
…mit viel Grandezza…
…und von namhaften Architekten
Und überall ist Platz für zumindest einen kleinen Bazar
Einkaufsmeile
Eis können sie hier (Pistazie)
Immer viel Platz für Bazare aller Art
Alte Bausubstanz auch bei Moscheen…
…Moscheen…
…Moscheen…
…Moscheen…
…Moscheen
Die „alte“ Altstadt besteht nur aus kleinen Gassen mit Cafés, Restaurants und Läden aller Art (Kitsch, Kupfer, Klamotten…)
…eben…
…eben…

Morgen (Mi) geht es weiter nach Jajce und Bihac.

Nachgeholt: die Altstadt von Kotor, Montenegro

Die Stadt haben wir angesteuert, weil die Umgebung nach einem Moped Paradies aussah (was sie dann eher nicht war – mehr so Timmendorfer Strand auf Balkanesisch).

Aber die Unterkunft, ein tolles modernes Apartment und vor allem die grandiose Altstadt von Kotor, haben uns für alles entschädigt… Hier einige Bilder:

Blick vom Apt.
Auf den Weg in die Stadt: ein fettes Kreuzfahrtschiff im „Fjörd“
Und rein in die Altstadt
Überall Restaurants
Busy bis spät in die Nacht
So ziemlich die besten Spaghetti Vongole, die ich je hatte.
Am nächsten morgen der Blick von der Serpentine auf die Stadt

Gestern Ankunft in Sarajevo und heute ein Tag Pause

Die Tour ging von Mostar nach Sarajevo und war wie bislang immer eine bunte Mischung von vielen phantastischen Landschaften und sehr guten, oder ganz normalen, oder eher ziemlich schlechten Straßen.

Die Aufzeichnung erfolgte in zwei Segmenten:

Teil 1
Nochmal 82 Km in Teil 2

Was sie hier noch lernen müssen, ist das Anlegen von Aussichtspunkten mit Anhaltemöglichkeit, das fehlt schmerzlich und deshalb gibt es auch nur wenige Bilder von unterwegs.

Das sehr große City Hotel in Mostar war ganz ok und es schadet nicht, wenn die vielen Touristen um 8:30 h schon Weg sind, wenn wir zum Frühstück antreten…

Alle weg, nur wir nicht
…unterwegs…
Ein Denkmal erinnert an die entscheidende Schlacht zwischen der jugoslawischen Volksbefreiungsarmee und den Achsenmächten

Und am Ende sind wir in Sarajevo und gehen in die halb orientalische Altstadt zum Abendessen.

Sarajevo sundown
Altstadt
Shisha Treff am Abend wo tagsüber Markt ist

Nach etwas Durcheinander können wir auch die zweite Nacht in unserem sehr netten und optimal gelegenen kleinen Hotel übernachten… große Erleichterung, kein Umzug!

Heute wird relaxed und in der Stadt flaniert (Peter) oder schwer auf Information und Kultur gemacht (Harald).

…wieder (fast) kein Blogbeitrag

Was soll ich machen… erst sind wir spät dran, dann dauert die Mittagspause länger als üblich, dann fahren wir länger als kalkuliert und dann ist das Hotel 45 Min. Fußweg von der Brücke von Mostar entfernt. Harald will die natürlich unbedingt sehen, also wird hin gelaufen und etwas enttäuscht geguckt und dann wieder zurück gelaufen und dann noch gegessen und Schwupps – ist es wieder Elf und nach so einem Tag zu spät zum Schreiben…

Also hier nur etwas heutiger Tourverlauf und etwas Mostar Brücke…

Kotor mit den Stelvio-artigen Serpentinen zu Beginn
Serpentinen eben…
…dann weiter bis Mostar
…und der Beleg, dass wir wirklich da waren…

Alles andere wird später nachgeholt, versprochen…

Stay tuned…

Kotor in Montenegro – eine typische Reise-Überraschung

Wir übernachten in Kotor, Montenegro und die Stadt, bzw. ihre völlig überraschende Altstadt hat mich umgehauen. Leider so sehr, dass ich das mit einem Rundgang, guten Essen und zwei bis drei großen Bieren verdauen musste und jetzt, fast um Mitternacht, nicht mehr bloggen kann/will…

Also der Bericht zum Tag und zum Abend erst morgen, wenn wir voraussichtlich in Mostar BIN (Bosnien Herzegowina) sind, sorry… 🤷

Na gut, ein Bild:

Hmmm, ja, sorry…

Stay tuned…

Blauer Himmel und Lange Gesichter

Das Wetter ist heute morgen voll und ganz überzeugend blau!

Quitscheblau

Alle unnötigen Stoffschichten werden tief in den Taschen vergraben. Wir verlassen beide unser Lager etwas unausgeschlafen nach einer Nacht voller frustrierender Kämpfe gegen hundsgemeine Mücken im Zimmer. Aber hilft ja nix.,,

Die erste Rast findet recht spontan an einer Strandbar statt, Aber unter das badende Volk mischen wir uns heute nicht…

Dann bestätigt sich mein Eindruck von 2022, wonach die Strecke zwischen Zadar bis deutlich hinter Split (etwa Omis) nicht so erbaulich ist, weil es allzuoft entweder grässliches Industriegebiet, oder grässliches, total zugebautes Camper- und Strandurlauberland ist.

Und der geplante Zwischenstopp im hübschen Trogodir wird zum Desaster, weil die Hauptstraße im Zentrum eine Riesenbaustelle ist und wir dort nur sehr besch… -eiden rasten und wieder rausfahren können…

Küste vor Makarska
Küste vor Makarska mit Magistrale
Mopeds verschnaufen
Harald sucht den Rückwärtsgang

Danach wird es aber wieder die Magistrale und so düsen wir weiter nach Makarska, was immerhin mein Lieblingsort hier an der kroatischen Küste ist. Unterkunft ist die gleiche, wie 2022 und ich bekomme sogar das selbe Zimmer – lustiges Gefühl…

Aperol war lecker, ist aber schon leer…
Harald gesellt sich zum Touristen-Denkmal an der Promenade
So hübsch hier…
…und mit jeder Minute mehr…
Viele interessante Schiffchen im Hafen (neben den unzähligen Küstenkreuzfahrtschiffen)

Die Stimmung im Ort wird vom bevorstehenden ersten EM Spiel der Kroaten bestimmt und kippt dann mit jedem Tor der Spanier in Richtung Frust. Uns ist das Banane, wir haben ja 5:1 gewonnen…! Als die später noch trauern, sind wir schon mit lecker Fisch beschäftigt.

Alle Restos voller Fans
…und auch public viewing and griefing (?) )
Der HR Zylinder wird mangels Grund zum Feiern abgelegt…
Lecker Fisch und so für uns

Morgen kommt Dubrovnik (kennen wir schon und fahren deshalb vorbei) und dann das sauber recherchierte Abenteuer Kotor in Montenegro! 16 Kehren auf 8,3 Km Serpentinen – Stelvio lässt grüßen…

Stay tuned…

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