Kotor in Montenegro – eine typische Reise-Überraschung

Wir übernachten in Kotor, Montenegro und die Stadt, bzw. ihre völlig überraschende Altstadt hat mich umgehauen. Leider so sehr, dass ich das mit einem Rundgang, guten Essen und zwei bis drei großen Bieren verdauen musste und jetzt, fast um Mitternacht, nicht mehr bloggen kann/will…

Also der Bericht zum Tag und zum Abend erst morgen, wenn wir voraussichtlich in Mostar BIN (Bosnien Herzegowina) sind, sorry… 🤷

Na gut, ein Bild:

Hmmm, ja, sorry…

Stay tuned…

Blauer Himmel und Lange Gesichter

Das Wetter ist heute morgen voll und ganz überzeugend blau!

Quitscheblau

Alle unnötigen Stoffschichten werden tief in den Taschen vergraben. Wir verlassen beide unser Lager etwas unausgeschlafen nach einer Nacht voller frustrierender Kämpfe gegen hundsgemeine Mücken im Zimmer. Aber hilft ja nix.,,

Die erste Rast findet recht spontan an einer Strandbar statt, Aber unter das badende Volk mischen wir uns heute nicht…

Dann bestätigt sich mein Eindruck von 2022, wonach die Strecke zwischen Zadar bis deutlich hinter Split (etwa Omis) nicht so erbaulich ist, weil es allzuoft entweder grässliches Industriegebiet, oder grässliches, total zugebautes Camper- und Strandurlauberland ist.

Und der geplante Zwischenstopp im hübschen Trogodir wird zum Desaster, weil die Hauptstraße im Zentrum eine Riesenbaustelle ist und wir dort nur sehr besch… -eiden rasten und wieder rausfahren können…

Küste vor Makarska
Küste vor Makarska mit Magistrale
Mopeds verschnaufen
Harald sucht den Rückwärtsgang

Danach wird es aber wieder die Magistrale und so düsen wir weiter nach Makarska, was immerhin mein Lieblingsort hier an der kroatischen Küste ist. Unterkunft ist die gleiche, wie 2022 und ich bekomme sogar das selbe Zimmer – lustiges Gefühl…

Aperol war lecker, ist aber schon leer…
Harald gesellt sich zum Touristen-Denkmal an der Promenade
So hübsch hier…
…und mit jeder Minute mehr…
Viele interessante Schiffchen im Hafen (neben den unzähligen Küstenkreuzfahrtschiffen)

Die Stimmung im Ort wird vom bevorstehenden ersten EM Spiel der Kroaten bestimmt und kippt dann mit jedem Tor der Spanier in Richtung Frust. Uns ist das Banane, wir haben ja 5:1 gewonnen…! Als die später noch trauern, sind wir schon mit lecker Fisch beschäftigt.

Alle Restos voller Fans
…und auch public viewing and griefing (?) )
Der HR Zylinder wird mangels Grund zum Feiern abgelegt…
Lecker Fisch und so für uns

Morgen kommt Dubrovnik (kennen wir schon und fahren deshalb vorbei) und dann das sauber recherchierte Abenteuer Kotor in Montenegro! 16 Kehren auf 8,3 Km Serpentinen – Stelvio lässt grüßen…

Stay tuned…

Alle Neune – 5:1 – ein Spitzentag auf der Magistrale

Der Tag war einfach grandios und fand mit dem 5:1 am Abend einen würdigen Abschluss!

Von Nova Gorica waren wir bald in Rijeka, das wir nicht von der Küste, sondern geschickt von Osten kommend genommen haben um wenigstens von einem Aussichtspunkt einen Blick auf die Stadt zu werfen.

Rijeka von oben
Immernoch Rijeka von oben

Von da sind wir dann flugs auf die Jadranska Magistrale, die aber erst ab Crkvenica richtig Spaß macht – dann aber auch so richtig richtig. Zum Glück legte sich auch der dichte Verkehr schnell und das Kurvenräubern begann.

Ich hatte in der Vorbereitung ein paar Aussichtspunkte eingeplant, die auch gut funktioniert haben.

Aussichtspunkt hinter Rijeka…

…mit Personal…

…Personal…

Dann ging es flott und fröhlich weiter die Küste und die Magistrale und viele weitere Aussichtspunkte entlang…

Auf zum Grün-WC…

Blick vom Grün-WC
180 Grad Blick

Am Ende haben wir dann kurz vor Zadar die Fahrt beendet und im etwas öden Rovanjska ein nettes Quartier mit Resto und TV bezogen. Hier gab’s nicht mal den obligatorischen Aperol und es wurde ein einfacher Campari Orange…

Kein Aperol…
…aber Pleskavica!

Und zwei prima Ideen:

1.) Morgen fahren wir etwas weniger (6,5 h) und stationieren im wirklich schönen Makarska!

2.) Wir werden im Süden noch nach Montenegro reinfahren und uns diesen phantastischen Moped Spielplatz anschauen:

Nordwestspitze von Montenegro: nur Kurven, Kurven und dazwischen viele Kurven

Davon wird aber frühestens übermorgen berichtet…

Stay tuned…

Die Tour hat begonnen

…mit einem Mammut Tag! 8,5 h reine Fahrtzeit auf dem Bock ist schon heftig. Und geplant waren 7, aber was ist schon ein Plan…

Um 10:00 h sind wir in M los und ich wollte die Regenkluft erst tief in Ösiland anlegen, aber dann kam noch vor Kufstein ein Schauer runter, also rein in die Kluft und weiter. Die Schamanen-Wirkung der Kluft war dann schon echt beeindruckend! 2 Minuten später hörte der Regen auf und kam bis zum Abend nicht wieder… 🤷

Hinter dem Felbertauern-Tunnel gingen die Temperaturen vom niedrigen in den höheren Zehner-Bereich und wir kamen gut vorwärts.

Nach der Zahlstelle die Frisur richten

Tief in Ösiland dann der Schock: Plöckenpass gesperrt, bzw. keine Durchfahrt bis Italien (wir wollten von Westen nach Slovenien rein, nicht von Norden). Also große Planänderung und wildes Herumfingern mit dem Navi! Am Ende wollte das Navi eine Route über den Nassfeld-Pass und eine winzige, holprige kleine Bergstrasse nach Bovec in SLO hinein, die war theoretisch 5 Minuten schneller als die viel schönere Strecke über den Neveasattel und den Lago di Raibl. Naja, Abenteuer der Wildnis…

Aber die flotte Fahrt entlang der 102/103 in SLO entschädigt ja für vieles. Um 19:15 waren wir dann endlich im anvisierten Hotel in Nova Gorica und haben die Anstrengung mit ein bis zwei Humpen Hopfenkaltschale und einer dicken Pizza runtergespült.

Morgen schalten wir streckenmässig mal etwas runter und dehnen dafür die Foto-, Kaffee-, und Mampf-Stopps aus! Dann gibt’s hier hoffentlich auch mehr zu sehen!

Stay tuned…

Bald geht’s los – die Abi74 Balkan Tour 2024

Das Jahr ist schon fast halb rum und jetzt soll es langsam mal losgehen mit den Mopedtouren. Ich hoffe, der Regen hat ein Einsehen (und verpisst sich!).

Das Klassentreffen zum 50. Jubiläum meines Abiturs (Abi74) war am Wochenende, was liegt da näher, als eine kleine Mopedtour zum Balkan mit Harald C. einem Klassenkameraden aus dieser grauen Vorzeit, der sich jüngst auch zum Mopedtourer berufen fühlte. Der kommt Mittwoch 12. Juni von Berlin nach München, wird hier verköstigt und aufgepeppelt und Donnerstag brechen wir auf mit Kurs Südsüdost und kurven so um die 10 Tage durch einige Balkan Länder und ihre Städte, Küsten und Berge.

Die eigentliche Tour beginnt nach einer zügigen Alpendurchquerung über die A8, Kufstein, Felbertauerntunnel, Lienz und etwas Italien (den Wurzen- bzw. Vrsic-Pass schenken wir uns, der hat schon 2023 eher genervt und die Mangart Auffahrt ist wohl immernoch zu).

In Slovenien ist die erste Station in Nova Goriza und am Freitag folgt Kroatien mit dem Einstieg in die Jadranska Magistrale, die absolut glorreiche Küstenstraße von Rijeka bis hinunter nach Dubrovnik (Jaja, ziemlich genau die Strecke, die ich 2022 bei der Adria Runde schon gefahren bin – warum auch nicht?).

Ab Freitag erwarten wir zu diesem Anlass pralle Sonne und leere Straßen. Am Ende der Magistrale biegen wir einige Tage später in Dubrovnik links ab, fahren in die Berge und treten über Mostar, Sarajewo und andere Orte in Bosnien-Herzegowina und Slowenien den Rückweg an.

Die genaue Route der Alpenduchquerung am Ende ist heute noch im Nebel der Ungwissheit verborgen…

Hier eine Übersicht über den groben Tourverlauf:

Grobe Planung Abi74 Balkan Tour 2024

Der letzte Tag mit Team NGM

Heute ist mein letzter Fahrtag mit Team NGM, also meinem alten Klassenkameraden Harald und seinem Bruder, beide wie ich Ehemalige des NGMönchengladbach.

Der Tag begrüßt uns mit perfektem Tourwetter und so düsen wir schon bald los, um die geplante Route durch das kroatische Istrien unter die Räder zu nehmen.

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Ein Tag Pause muss reichen

Wir haben tatsächlich Dienstag einen Tag Pause in Udine gemacht und es hat so gegossen, dass wir nicht mal groß eine Stadtbesichtigung machen konnten.

Aber nun ist Schluss, mehr Pause verkraften wir nicht. Also geht es morgens trotz ein bisschen Gedröppel weiter via Cividale (I) und Kobarin (SLO) nach Slowenien. Wir wollen in die julischen Alpen und auf den Mangart.

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Die durch den Schnee fahren…

Der Montag hat uns ja wie berichtet mit herrlichem Sonnenschein und erträglichen Temperaturen begrüsst, also fahren wir heute mal richtig kreuz und quer duch die Berge.

Allerdings gibt es auch eine Planänderung: Di und Mi versprechen schon wieder ganz und gar verregnet zu werden und wir beschließen, nicht nach Tarvisio zu fahren um von dort den Einstieg nach Slowenien zu nehmen, sondern fahren nach Udine, weil wie den Dienstag einfach aussetzen bzw. den Regen aussitzen – nicht auf dem Moped, sondern im Hotel bzw. im schönen Udine.

Route vom Karerpass nach Udine
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NGM auf Tour

Die gebuchten „Tiroler Schmankerl“ mit Rookie Tours gingen am Samstag zu Ende und waren vor allem wegen des Wetters schon ein bißchen Allgäu-lastig und ziemlich Tirol-frei. Man macht hals das Beste draus…

Jetzt, Sonntag, freuen wir uns um so mehr auf eine schöne Woche in den Bergen und nehmen Slowenien ins Visier. Wir, das sind mein alter Schulfreund Harald aus der Zeit am Neusprachlichen Gymnasium Mönchengladbach (NGM) und sein jüngerer Bruder Alexander. Es sind weit über 50 Jahre ins Land gegangen, seit ich diese Jungs damals in MG kennengelernt habe. Das Mopedfahren hat uns jetzt wieder zusammen gebracht.

Wir fahren also Sonntagmorgen bei kaltem aber trockenem Wetter los, schön in die Regenkombi gepackt – man weis ja nie… Es geht von Wildermieming ostwärts im Inntal durch kleine Dörfchen bis uns eine große Baustelle in Mutters komplett die südwestliche Umfahrung von Innsbruck versperrt und eben doch hinunter in die Stadt zwingt. Nun gut, es ist Sonntag, wir kommen zügig durch und sind schon bald auf der alten Brennerstraße unterwegs.

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Auf geht’s Buam!

Die erste große Moped Tour dieses Jahr begann am Donnerstag warm und trocken, nämlich in der Garage, mit dem Anlegen des vollen Ornats für die amphibische Anreise nach Tirol – Dauerregen war angesagt. Aber anders kommen wir nicht hin zu unserer gebuchten Rookie Tour „Tiroler Schmankerl“.
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Man kämpft und paddelt sich halt durch… komischerweise war Ösiland dann sogar schon trocken und der Fahrtwind trocknet die nassen Klamotten ja bekanntlich am besten…
Der erste Fahrtag vor Ort war dann erfreulich trocken, ging aber eher ins Allgäu als nach Tirol… aber alles in trockenen Tüchern – wir wollen also nicht klagen.

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Unser Basis Hotel in Wildermieming (Blick von…)
Der zweite Fahrtag ging dann wegen Schlechtwetter in Tirol (Schnee und allzu garstige Temperaturen) wohin? Na klar, ins Allgäu!
Die Gruppe ist bunt gemischt, abgesehen von den dominanten Farbtönen schwarz (Motorrad) und gelb (Wetter).

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Aber Jachenau und Vorderris sind immer eine Tour wert…

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…und Sylvenstein Stausee ja auch…
Die Mittagspause in Pertisau am Achensee ließ Hoffnung für das Wetter aufkommen – aber nur für kurze Zeit…

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…auf dem Teller ging’s aber dann schon recht zünftig zu: Kaiserschmarrn!

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Auch Andacht und Einkehr an der Jachenau führten nicht zu einen nennenswerten Verbesserung der Wetterlage…

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…sodass uns zur letzten Kaffeepause dann vor allem die Berge des Spaghetti-Eis lockten…

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Und schon sind die Tiroler / Allgäuer Rookie Schmankerl auch schon wieder vorbei und es geht morgen in kleinerer Besetzung weiter Richtung Slowenien…
Stay tuned…

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